Campeche wurde ca. 1540 von den Spaniern an der Stelle eines Maya-Fischerdorfes gegründet. In der Kolonialzeit war es der wichtigste Hafen Yukatans. Wegen häufiger Überfälle durch englische,
französische und holländische Piraten wurde die Stadt mit 2,5 km langen Wehrmauern umgeben, die aber bis auf einen kleinen Rest heute nicht mehr zu sehen sind. Geblieben sind sieben Bastionen
(Baluartes) und zwei Stadttore. In der Altstadt, im besonderen in der Calle 59, sind viele eingeschossige bunt bemalte Kolonialhäuser erhalten. Im Zentrum der Altstadt liegt der von Arkaden umgebene
"Parque Principal" mit einem Musikpavillon, "dem" Treffpunkt zum abendlichen Schwatz. Er ist der beste Ausgangspunkt für Stadt- und Altstadtbesichtigungen. Ende 1999 wurde die Altstadt von Campeche
in die Weltkulturerbeliste der Unesco aufgenommen.