Beim Anflug auf BONAIRE kann man die kleine, vorgelagerte Insel KLEIN-BONAIRE sehr gut erkennen. Die Insel ist unbewohnt - nur Ziegen finden auf dem Eiland Nahrung. Die Schönheit findet man unter
Wasser, denn ein Korallenriff fällt dort steil ab. Deshalb kann man direkt vom Ufer aus mit der Taucherausrüstung (ein Neopren-Anzug ist nicht erforderlich - nur ein T- Shirt, um den Rücken gegen die
intensive Sonneneinstrahlung zu schützen) ins türkisfarbene und warme Wasser steigen. Verschiedenartige Fische in herrlichen Farben "fressen einem aus der Hand". Haifische waren nicht zu sehen - nur
aus der Ferne Barrakudas und Mantas. Mit Haifischen setzte sich HANS HASS auf der dem Meer zugewandten Seite der kleinen Insel kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges auseinander. Mit speziellen
Haifischstöcken und lauten Schreien unter Wasser wehrte er diese gefährlichen Tiere ab. Das alles ist sehr schön in seinem Buch "In unberührte Tiefen" ab S. 73 beschrieben. Für den Autor war das
Studium dieses Erfahrungsberichtes der Anlaß, auch einmal vor BONAIRE zu tauchen. Erfreuliche Umstände (Arbeit und Bekannte in Gouda/Holland) führten nach 7 (!) Jahren zum "Traumziel" als Taucher.