Die Insel BONAIRE gehört zu den Niederländischen Antillen und liegt ca. 80 km vor der Küste Venezuelas. Auf einer Gesamtgröße von 288 km² leben ca. 10.000 Einwohner. Die Hauptstadt ist KRALENDIJK und
befindet sich an der Westküste. Man lebt auf der Insel vom Fremdenverkehr (BONAIRE ist von Korallenriffen umgeben und deshalb bei Tauchern sehr beliebt) und von der Gewinnung des Meersalzes. In den
alten "Salzpfannen" am südlichen Teil der Insel leben unbehelligt zahlreiche Flamingos (ein Schutzgebiet in Koexistenz mit der modernen Salzgewinnung durch den internationalen AKZO-Konzern). Auf dem
nordwestlichen Teil von BONAIRE liegt der Washington Nationalpark - ein einzigartiges Projekt auf den Niederländischen Antillen. Der Park ist täglich für Besucher von 8 bis 17 Uhr (nicht am Sonntag)
geöffnet. Weder Jagen, Fischen noch Camping sind erlaubt und der Tourist wird gebeten, weder Vögel noch andere Tiere (z.B. Leguane), die auf dem Boden unterwegs sind, zu erschrecken. Die gesamte
Route von 35 km durch das Schutzgebiet ist mit gelben Pfeilen gekennzeichnet. Auf dem Weg zum Washington Nationalpark kommt man am Gotomeer vorbei. Auch dort lassen sich ebenfalls Flamingos in der
freien Natur beobachten. Auf dem Rückweg können bei ONIMA Felszeichnungen von Indianern (den Ureinwohnern) bewundert werden. In dem nicht weit entfernt gelegenen RINCON lebten
die Familien der Negersklaven, die früher in der mühseligen Salzgewinnung tätig waren. Zu Fuß marschierten sie am freien Wochenende nach RINCON und lebten enggedrängt unter der Woche in den kleinen
Sklavenhütten bei WITTE PAN. Die Attraktion der LAC BAY sind die riesigen Berge leerer Carco-Muscheln (ein besonderes Reisemitbringsel).






