WITTE PAN heißt der herrliche Strand, der innerhalb des Bereiches liegt, in dem sich die weitläufige Meersalz-Gewinnung der Internationalen Firma AKZO befindet. In der Nähe gibt es mehrere kleine
"Hundehütten", die bis zu 5 Negersklaven, die in der mühevollen Salzgewinnung schuften mußten, unter der Woche jeweils als Unterkunft dienten (einige wurden von der Insel-Regierung wiederaufgebaut).
Die Wochenenden verbrachten sie bei ihren Familien in RINCON (nach einem ca. dreistündigen Fußmarsch). Die Insel BONAIRE wurde 1499 von einer Forschergruppe unter dem Kommando von AMERIGO VESPUCCI
entdeckt. Im Jahre 1634 kamen die Holländer und danach besetzten Briten die Insel. Letztere vermieteten ab 1670 BONAIRE an einen New Yorker Kaufmann - einschließlich der Dienste von 300
"Salzminen-Sklaven". 1816 kamen die Holländer zurück. Mit der Aufhebung der Sklaverei im Jahre 1863 kollabierte die Wirtschaft und eine längere Depression folgte. Die aufwendige Meersalz-Gewinnung
wurde endgültig 1730 eingestellt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wanderten viele Bewohner nach Venezuela, Aruba und Curacao aus, um Arbeit in den Ölraffinerien zu finden. Die Meersalz-Gewinnung wurde
von der holländischen AKZO mit modernen Techniken (z. B. mit großen Förderband-Anlagen) wieder reaktiviert. Heute werden Produktionsmengen von 2.000 t Meersalz am Pier in der Nähe des Strandes WITTE
PAN in seetaugliche Frachter verladen.






