Die MAORI kamen um 900 n. Chr. von den Cook-Inseln nach Aotearao, dem Land mit der großen weißen Wolke (so die MAORI-Bezeichnung für Neuseeland). Die Maori verdrängten die Ureinwohner, die MAORIORIS
(die MOA-Jäger). Die MAORIS rotteten den MOA (einen straußenförmigen Riesenvogel) aus. Als erster Europäer kam Abel Tasman 1642 mit den MAORI in Kontakt. Der umstrittene Vertrag von Waitangi aus dem
Jahre 1840 war später die Grundlage für das Zusammenleben der MAORI und der Europäer. Ab 1843 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen diesen Parteien. Es folgte ein Guerillakrieg gegen die Briten,
der bis zum Jahre 1872 andauerte. Anschließend konfiszierten die Briten das Land der MAORI. Die MAORI-Bevölkerungszahl ging durch Kriege und eingeschleppte Krankheiten rapide zurück (1769: 120.000
und 1869: 42.000 Einwohner). Heute beträgt sie 350.000 (1/10 der neuseeländischen Bevölkerung).