Das Indianer-Dorf CACHI, das in den Vor-Anden liegt, kann an einem halben Tag von SALTA (90 km Distanz) aus erreicht werden. SALTA liegt auf 1.190 m Höhe und wurde 1582 gegründet. Die Strasse nach
CACHI ist nicht geteert und man muß deshalb die Frontscheibe gegen Steinschlag bei Gegenverkehr schützen (bei der anschließenden BOLIVIEN-Tour benutzte der Taxifahrer eine Plexiglasscheibe, die er
mit Saugnäpfen befestigte). Das wüstenartige Anden-Vorland variert unwahrscheinlich in den Farbtönen. Die Bevölkerung besteht größtenteils aus Coya-Indianern, die regional unterschiedliche Ponchos
tragen. Imposant sind die riesigen Kandelaber-Kakteen, die man unterwegs bewundern kann. Die Kirche in CACHI wurde von den spanischen Padres gebaut, die über Bolivien nach 1550 in diese Gegend kamen.
Die Coya-Indianer in CACHI sind - ähnlich wie diese in Bolivien - sehr scheu und lassen sich nur ungern fotographieren (manchmal klappt es mit einer Trinkgeld-Zahlung).